Faktencheck: Sonntagsschutz – Eine Korrektur zum DGB-Anwortenkatalog

Der DGB Rheinhessen-Nahe veröffentlichte die (unter anderem auch von mir) beantworteten Wahlprüfsteine der Kandidat:innen für die Landtagswahl 2021. Hier halte ich eine kleine Randnotiz – aufgrund meiner sehr doppeldeutigen Formulierung – für notwendig.

Der DGB schrieb in seiner Broschüre: “Der Hinweis von Korn auf die Möglichkeit, an Tankstellen einzukaufen, ist nicht das was wir begrüßen, da dort der Rahmen “Reisebedarf” längst gesprengt wurde.”

Dem DGB teilte ich seinerzeit mit, dass eine Sonntagsöffnung des Einzelhandels von mir keine Zustimmung erhält, man doch im Notfall Kleinigkeiten an Tankstellen besorgen – oder noch besser: die lokale Gastronomie unterstützen – könne.

Selbstverständlich müssen auch Maßnahmen getroffen werden, wodurch wir Arbeitnehmer:innen aus diesen Branchen schützen können, nur sind diese Betriebe für gewöhnlich nun mal sonntags geöffnet.
Selbst bei mir macht die Sonntagsarbeit nicht Halt, als angestellter Systemgastronom sind Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit generell nichts Neues für mich.

Deshalb fordere ich: Betriebe, die aus Gründen der Allgemeinversorgung – dazu zählen für mich auch gastronomische Betriebe – sonntags geöffnet haben, müssen verpflichtet werden einen Sonntagszuschlag von mindestens 80% an ihre Beschäftigten auszuzahlen, sowie einen Freizeitausgleich zu schaffen.

Selbstverständlich stehen meine Partei und ich absolut auf der Seite des DGB und unterstützen die Forderungen der einzelnen Gewerkschaften, sowie des Dachverbandes.